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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Elbe Classic in Buchholz

Samstagabend: Wagen mit allem gepackt, was mitzunehmen war. Wetterbericht geguckt. Bedenkliches Kopfschütteln. Zeug bereitgelegt, den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt und etwas früher zu Bett.

5:25 Uhr: Wecker klingelte. FÜNFUHRFÜNFUNDZWANZIG! Alles nur wegen der HRG. Ich trete aus. Immer dieses Helfen: Weihnachtscross, Kids Cup und jetzt die RTF. Und draußen nur 8 Grad.

Espresso, Müsli Riegel, die tägliche Tablettenration, Zähne geputzt und los ging es. Wurde allmählich wach. Na gut, Weihnacht hatten wir uns ja für die zweite Schicht ab 12 Uhr einteilen lassen. Kids Cup startet erst gegen 10 Uhr. Wieder eingetreten.

6.30 Uhr: Beim Start angekommen. Leichter Niesel. Sachen ausgepackt. Gewusel. Mitten drin Angelika. Stimmen- und Zuordnungswirrwarr: „Wo sind die Sachen für Grauen?“ „Habt ihr die Tische gesehen?“ „Sind die Bananen schon eingepackt?“ „Muss ich gucken?“ „Haben wir schon das Brot?“ „Das ist nicht für euch.“ Unbeirrt dirigierte Angelika: das kommt nach Grauen, jenes nach Buchholz.

Unsere Sachen auf die Autos von Bernd, Matthias und Axel verteilt.

7.15 Uhr: Start nach Buchholz. Thomas nahm mich mit.


 

7.45 Uhr: Ankunft am Fahrradcenter. Steven hatte schon das Licht angemacht. Maik und Ines kamen mit ihren Autos. Frank, ganz stilecht, mit dem Rennrad. Eingespielte Routine begann. Bernd, das erste Mal in Buchholz dabei, fügte sich reibungslos ein: Tische aufgebaut, „Tischdecken“ befestigt, Schilder „Wildpinkeln erlaubt“ und Streckenplan angebracht. Schilder mit dem Hinweis auf unsere Kontrollstelle auf die Strecke gestellt. Im letzten Jahr sind viele Teilnehmer einfach vorbeigefahren. Vielleicht absichtlich. Vielleicht hatten sie uns übersehen. Man weiß ja nicht.

Vor allem geschmiert: Rosinenbrote mit Nutella (hm!), Schwarzbrot mit Wurst und Käse. „Nur zwei Packen Wurst. Ist ja alles Käse“. (Linda) „Nächstes Mal arbeiten wir im Fließbandverfahren. Einer schmiert das Fett, der andere belegt. Geht viel zügiger.“ (Thomas) „Wir sollten aufpassen, dass wir die Wurst- und Käsebrote nicht auf einem Tablett stapeln. Wegen der Vegetarier.“ (Maik). „Schmalz fehlt.“ (Thomas). „Und eine Wanne für die Äpfel.“ (Linda). Kekse ausgepackt und ansprechend präsentiert. „Ungesundes Zeug. Zu viel Zucker.“ (Ines) Im Übrigen viel zu viele wie jedes Jahr (nicht nur meine Meinung).

Es nieselte stärker. Anruf vom Start. Andrea: „Bisher 300 Teilnehmer, jetzt kommen nur noch einzelne.“ Die Schmiererei eingestellt. Dadurch um 8.30 Uhr fertig.


Zwar nieselte, regnete es weiterhin. Aber bei uns war auch die Sonne. Ines hielt Ausschau. Wann würde der Erste kommen?


In den Vorjahren kam der immer so zwischen 8.30 und 8.40 Uhr. Musste sich unterwegs selbst überholt haben. Start ist doch erst um 9 Uhr.

Um 9.10 Uhr waren sie dann da, die ersten Fahrer.

Gegen 9.40 Uhr die ersten Gruppen gesichtet. Fuhren überwiegend an uns vorbei. Wollten es schnell hinter sich bringen. Zwischen 9.45 und 9.50 Uhr der Ansturm.

Ines: „Alles nur Kerle!“ Nochmal geguckt: „Na ja, einige Frauen sind schon dabei.“

Konsti hatte voll zu tun.



Herzliche Begrüßungen zwischen alten Bekannten. Rumstehen mit Broten in der Hand, ausgiebig quatschen. Das Nasse? Man nahm es hin. Frau auch. „Die Verpflegung: Klasse! Aber das Wetter!“ „Pünktlich beim Start um neun, fing es an zu regnen.“ „Habt ihr nicht auch etwas Warmes zum Trinken?“ „Ihr kommt doch zu uns nach Neu Wulmsdorf?“

 

Leider stieg die Temperatur nicht. Aber mit ein paar Decken (Danke Steven) kann frau trotzdem lachen.


 

Zwischendrin Stippvisite von Dietmar.

Ab 10.30 Uhr wurde es deutlich ruhiger.

Die Chance für ein kleines Päuschen.

10.45 Uhr: Beim Start angerufen, ob noch Teilnehmer auf dem Wege sind. Andrea: „Nur zwei.“ Mit Grauen telefoniert, ob sie an unseren geschmierten Broten Interesse haben. Ane: „Wir haben selber genug. Nur wenn ihr sie unbedingt loswerden wollt..“ Allmähliches Zusammenräumen.

11.15 Uhr: Keiner in Sicht. Aufteilen der Reste. Die Mitarbeiter des Fahrradcenters wurden nicht vergessen. Sind vor allem, was die geschmierten Brote betrifft, dankbare Abnehmer.

Dankeschön, dass wir wieder bei euch sein durften!

 

11.30 Uhr:. Auf weiter Flur kein RTF Fahrer, keine Fahrerin zusehen. Steven schloss das Center ab. Bevor wir uns zerstreuten, ein Abschiedsfoto.

 

Ines, Matthias, Maik, Bernd sowie Axel mit Familie fuhren mit ihren Autos los. Nahmen Frank + Rennrad mit. Thomas und ich blieben noch. Hatten natürlich für ganz Späte etwas Essbares zurückbehalten. Es kam aber niemand mehr.

Gegen 12 Uhr fuhren wir zurück zum Start. Es wurde uns gesagt, 320 Teilnehmer hätten dem Regen getrotzt. Trotz des ekeligen Wetters: Eine tolle Teilnehmerzahl. wir sehen uns 2019 bei Sonnenschein wieder!

april 2018   norbert klecka (Textentwurf)

susanne plambeck (Bilder hochladen)




Veröffentlicht am:
17:14:11 18.04.2018

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