drucken | schliessen
Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Alternatives Trainingslager

Am Montag angekommen. Von Dienstag bis Freitag ging es von St. Christina nach Bozen. Vormittags hin, nachmittags zurück. Strahlende Sonne, da macht es auch nichts aus, dass es bitter kalt war, minus 12 Grad. Dafür: wenig Verkehr, eis- und schneefreie Straßen. Allerdings bis zu 14 Grad Gefälle, bzw. Steigungen, je nachdem, in welche Richtung man sich bewegt. Traumhafte Sicht in die Bergwelt mit ihren schneebedeckten Gipfeln und Tälern. In Bozen dann viele und gut markierte Fahrradwege. Alles in allem schon anspruchsvoll, vor allem, wenn man Schnupfen und Husten, Kopfweh und Übelkeit im Gepäck mit sich führt.

Am Freitag wurde Renate aus dem Krankenhaus in Bozen entlassen. Ende der Ausflüge. Stattdessen sich langsam steigernde Spaziergänge von einem bis zu sechs km. Behutsamer Konditionsaufbau für unsere grippegeschwächten Körper. Das hatte ich mir anders vorgestellt: Ausgedehnte Winterwanderungen in die Bergwelt hinein. Das Überwinden mehrerer hundert Höhenmeter, mit Schneeschuhen und Stöcken. Kraft und Kondition tanken für das Karlfreitags Vereinsrennen in Marxen. So wird das natürlich nichts. Womit meine Teilnahme in den Sternen steht.

Gerne hätte ich den lästigen Teil meines Gepäcks vor Ort gelassen. Aber gerade der fühlte sich so wohl bei mir, dass er mich unbedingt nach Fleestedt begleiten wollte. Und dort blühte er regelrecht auf.

märz 2018 norbert klecka




Veröffentlicht am:
15:37:19 18.03.2018

URL: http://harburger-rg.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=696&teaserId=4&printview=1
© 2007 Harburger RG – Alle Rechte vorbehalten
drucken | schliessen