Harburger RG v. 1951 e.V. - erfolgreicher Radsport in Hamburg-Harburg



Leine-Heide Radweg

Leine-Heide Radweg

 

Der Leine-Heide-Radweg ist ein Radfernweg in Deutschland, der mit einer Gesamtlänge von 410 km durch die Bundesländer Thüringen, Niedersachsen und Hamburg führt. Bis 2009 hieß der Radweg Leine-Radweg und endete nördlich der Mündung in die Aller in Hodenhagen.


Kurzbeschreibung: Startpunkt des Radfernweges ist in Leinefelde (Thüringen), Endpunkt ist Hamburg. Dabei führt er u. a. über folgende Orte: Heiligenstadt, Göttingen, Northeim, Einbeck, Kreiensen, Freden (Leine) Alfeld, Gronau, Sarstedt, Hannover, Neustadt am Rübenberge, Schwarmstedt, Walsrode, Soltau, Schneverdingen und Buchholz in der Nordheide.


Verlauf: Der Leine-Heide-Radweg beginnt an der Leinequelle bei Leinefelde im thüringischen Eichsfeld und endet in Ehestorf an der Hamburger Landesgrenze. Er folgt dem Verlauf der Leine, meistens im Abstand von wenigen hundert Metern, an einigen Abschnitten führt er auch direkt entlang des Flusses. Dadurch ist der Weg arm an Steigungen. Nach Mündung der Leine in die Aller folgt die Route dem Verlauf der Aller und biegt dann bei Ahlden nach Osten ab. Nach Überquerung der Aller verläuft die Route durch die Lüneburger Heide bis nach Ehestorf an der Hamburger Landesgrenze. Ab hier gibt es die Möglichkeit dem Radfernweg Hamburg-Bremen zum Hamburger Hauptbahnhof zu folgen.

 

Beschaffenheit des Weges: Der Fahrbahnbelag wechselt häufiger zwischen Asphalt in unterschiedlichen Zuständen, Betonplatten, mit unterschiedlichem Material gepflasterten Abschnitten und Schotter, aber auch unbefestigten, teilweise sandigen Abschnitten in Feld und Wald. Der Weg ist in größeren Abschnitten für Rennräder ungeeignet. Nördlich und südlich des Stadtgebietes von Hannover finden sich unbefestigte Streckenabschnitte, die bereits bei trockener Fahrbahn nur mit geringer Geschwindigkeit befahren werden können, sofern keine Mountainbikes benutzt werden, und bei nasser Fahrbahn mit dem Fahrrad praktisch unpassierbar sind.  (Quelle: Wikipedia)

 

 

Planung 410 km

 


1.

Mo. 13.10.

 

 

 

Leinefelde

 

 

17 b

 

Kloster Beuren

Heiligenstadt

 

 

34,5

51,5

Friedland

Göttingen

 

 

 

 

 

 

2.

Di. 14.10.

39

 

Hardenberg, Northeim

Einbeck

 

.

9,2

48,2

 

Kreiensen

 

 

 

 

 

 

3.

Mi. 15.10.

21

 

Alfeld

 

 

 

16

 

Gronau

 

 

 

13,5

50,5

 

Nordstemmen

 

 

 

 

 

 

4.

Do. 16.10.

31

31

 

Hannover

 

 

 

 

 

 

5.

Fr. 17.10

27

 

Bordenau

 

 

 

25

52

 

Mandeslloh

 

 

 

 

 

 

.6.

Sa. 18.10

12

 

Schwarmstedt

 

 

 

11

 

Ahlden

 

 

 

21

44

 

Fallingbostel

 

 

 

 

 

 

7.

So. 19.10.

19

 

Soltau

 

 

 

27

46

 

Schneverdingen

 

 

 

 

 

 

8

Mo. 20.10.

20

 

Undeloh

 

 

 

21

41

Buchholz

 

 

 

20

61

 

Fleestedt

 

 

Statistik Leine-Heide Radweg

Montag, 13.10.14

Start - Ziel

Leinefelde – Göttingen; 65km; 13 – 17 Uhr

Strecke

gut ausgeschildert; neue, asphaltierte Radwege bis zur thüringischen Landesgrenze, abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft

Wetter

bedeckt, feucht

Unterkunft

Hotel Stadt Hannover; 119.- €

Sehenswürdigkeiten

schöne Landschaft, Heiligenstadt, Friedland

 

Dienstag, 14.10.14

Start - Ziel

Göttingen – Alfeld; 79 km; 9.30 bis 17.00 Uhr

Strecke

schlechter ausgeschildert; auch Feldwege, noch immer abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft

Wetter

wolkig, aber trocken

Unterkunft

Hotel Elbe, 70.- €

Sehenswürdigkeiten

Altstadt von Nordheim + Einbeck

 

Mittwoch, 15.10.14

Start - Ziel

Alfeld – Hildesheim; 48 km; 9.30 bis 13.30 Uhr

Strecke

noch immer Mittelgebirgslandschaft; Abstecher nach Hildesheim, vor Einfahrt in die Stadt sehr schlecht ausgeschildert, orange Wegpfeile z.T. total verblasst.

Wetter

teilweise Sonnenschein, ansonsten bedeckt, aber trocken.

Unterkunft

Hotel Bürgermeisterkapelle; 80.- €

Sehenswürdigkeiten

Fagus Gropius Ausstellung bei Alfeld; Hildesheim: Dom + St. Michaelis Kirche; alle drei UESCO Weltkulturerbe

 

Donnerstag, 16.10.14

Start - Ziel

Hildesheim – Hannover; 51 km; 9.10 bis 13.45 Uhr

Strecke

schlechte Ausschilderung auch bei Ausfahrt von Hildesheim; erst auf Leine-Heide Radweg besser. Viel Feld- und Waldwege, oft unbefestigt oder nur zwei Spuren mit Platten ausgelegt. Bis Hannover Mittelgebirgslandschaft

Wetter

unterwegs kein Regen; in Hannover schon

Unterkunft

Thüringer Hof; 2 Nächte – 154.- € ohne Frühstück

Sehenswürdigkeiten

Sprengel Museum; Herrenhäuser Gärten

 

Samstag, 18.10.14

Start - Ziel

Hannover – Schwarmstedt; 68 km; 9.00 bis 15.00 Uhr

Strecke

kaum Straße, viele Lehm Wege durch Felder + Wiesen, auch Wald (Wurzeln + viel Laub)

Wetter

bedeckt, um 17 Grad

Unterkunft

Ring Hotel Bertram; 90.- €

Sehenswürdigkeiten

Der Weg führt an einigen Orten mit Schlössern vorbei. Diese entpuppten sich jedoch als eher größere Bauernhöfe; verzichteten auf Besichtigungen. St. Osdag Kirche aus 12. Jh. in Mandelsloh

 

Sonntag, 19.10.14

Start - Ziel

Schwarmstedt – Soltau; 62 km; 9.30 bis 15.00 Uhr

Strecke

überwiegend auf asphaltierten Wegen oder festen, landwirtschaftlichen Nutzwegen. Anfangs große Schlaglöcher. Hinter Ahlden Verabschiedung von der Leine, fließt dort in die Aller.

Wetter

warm und sonnig

Unterkunft

Hotel My Lord; 79.- €

Sehenswürdigkeiten

Schulmuseum in Bothmer (So. 15 – 17 Uhr für Besichtigungen geöffnet), Scheunen Viertel in Ahlden,

 

Montag, 20.10.14

Start - Ziel

Soltau – Fleestedt; 76 km; 9.00 bis 15,00 Uhr

Strecke

bis vor Wilsede gut ausgeschildert, dann unklar, wie es weitergeht; sehr sandig und hügelig, Sand war fecht.

Wetter

bedeckt, nieselig

Sehenswürdigkeiten

Wilseder Berg

 

 

Bericht

 

Nachdem ich aus gesundheitlichen Gründen zwei Jahre keine Radtouren unternehmen konnte, wollten meine Frau und ich 2014 probieren, ob das wieder möglich ist. Dazu wählten wir einen Radweg ohne große Steigungen und bei dem wir auch jederzeit abbrechen könnten, um mit der Bahn wieder nach Hause zu fahren, den Leine-Heide Radweg. Ihn wollten wir sowieso einmal fahren und hatten sogar schon das entsprechende bikelinebuch gekauft. Mit Hilfe dieses Buches plante ich die einzelnen Etappen. Dabei war ich darauf bedacht, sie eher kurz zu halten. Im Verlauf der Tour stellte sich dann sehr schnell heraus, dass ich durchaus längere Etappen ohne Schwierigkeiten bewältigen konnte. Ebenso schnell stellten wir fest, dass unser bikelinebuch von 2009 inzwischen überholt ist. Die Beschreibung des Weges stimmte nicht immer mit seiner Ausschilderung überein.

 

Unsere Anfahrt erfolgte per Bahn. Beim Umsteigen in Göttingen nutzten wir die Gelegenheit, unser Gepäck in dem Hotel abzustellen, dass wir im Voraus gebucht hatten. Nahmen nur das Notwendigste mit: Regenkleidung und Reparaturset. Die Strecke von Leinefelde, dem Ort bei einer der Leinequellen, nach Göttingen wies im bikelinebuch viele Steigungen auf. Die würden sich mit nur kleinem Gepäck sicherlich angenehmer bewältigen lassen.

 

Die Steigungen erwiesen sich dann als gar nicht so steil, wie befürchtet, zogen sich auch nicht über größere Strecken hin. Oft konnten wir den Schwung, wenn’s bergab ging, für den folgenden Anstieg gut nutzen.

 

Von der Mittelgebirgslandschaft durch die es ging, waren wir ebenso angetan wie von dem Radweg: neu, breit, ohne Aufwölbungen und auch jenseits der Landstraßen asphaltiert; sehr gut ausgeschildert vor, bei und nach Abzweigungen. Dachten schon, wir würden das bikelinebuch gar nicht benötigen.

 

Das blieb so, bis wir an die thüringische Landesgrenze kamen. Von da an sind die vielen Wald-, Feld- und Wiesenwege oft schlecht ausgeschildert. Die Feldwege sind teilweise asphaltiert, die Asphaltierung bricht aber oft ebenso abrupt ab, wie sie begonnen hat. Auf den Wiesenwegen sind die Fahrspuren immer wieder mal mit Betonplatten befestigt. Diese „Plattenwege“ fuhren sich recht holperig und da die Platten teilweise vom Weg herausstanden, mussten wir gut aufpassen, nicht wegzurutschen. Aber uns blieb die schöne Mittelgebirgslandschaf bis vor Hannover erhalten.

 

Sehr sehenswert fanden wir die Altstädte von Heiligenstadt, Northeim und vor allem Einbeck. In ihnen sollte man längere Pausen einplanen. Auch Hildesheim sollte man nicht versäumen. Es liegt zwar nicht auf der direkten Route, aber einen Abstecher ist es allemal wert. Nur aufpassen, die Route ist in Himmelthür sehr schlecht ausgeschildert, abgesehen davon, dass die vorhandenen Schilder zum größten Teil so verblasst sind, dass die Richtungspfeile mehr zu erahnen sind, als zu sehen. Das gilt für beide Richtungen.

 

Überrascht waren wir von Hannover. Hatten hier sowieso einen Extra Tag geplant. War insofern auch ganz angebracht, als meine Frau bei der Fahrt durch die Seenlandschaft vor der Stadt – gut ausgeschildert – von einer der Wegplatten abrutschte und sich beim Sturz eine Prellung zuzog. Nicht nur die Herrenhäusergärten, auch die Kunstmuseen fanden wir sehr sehenswert.

Ebenso war ich angenehm von Soltau überrascht. Eine so nette, wenn auch kleine Altstadt hatte ich hier nicht erwartet.

Zwei Restaurants sind uns unterwegs aufgefallen, die aufzusuchen es sich lohnt. Das „Nudelhaus“ in Göttingen wegen seiner außergewöhnlich umfangreichen Speiskarte natürlich mit Nudelgerichten und das „Alt Alfeld“ in Alfeld wegen seiner urigen Atmosphäre.

 

Schon vor Hannover wurde die Landschaft eintöniger. Keine Mittelgebirge mehr, sondern norddeutsche Flachlandschaft. Umso erstaunlicher fanden wir es, hier auf die anstrengendste Etappe der gesamten Tour zu stoßen, dem Teilstück zwischen Niederhaverbeck und Undeloh. Es ging durch die Lüneburger Heide um den Wilseder Berg herum. Dabei waren es nicht so sehr die immer wiederkehrenden kleinen Anstiege, sondern vor allem der feuchte, lockere Sand, der das Fahren so schwer machte. Als Belohnung kehrten wir in „Die Teestube“ in Undeloh ein, ein Besuch, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Unsere Unterkünfte hatten wir bis auf die erste nicht vorgebucht. Bei den größeren Städten buchten wir sie bei Ankunft über die Touristeninformationen. In den kleineren Orten riefen wir von unterwegs bei einem der im bikelinebuch aufgeführten Häuser an.

 

märz 2015 norbert klecka



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Ankündigungen

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Siehe Flohmarkt.




 
Termine
Erfolge

Deutscher Meister 1-er Straße
2010 - Felix Rieckmann (U19)

Deutscher Crossmeister 2010
Jannick Geisler (U19)

Deutscher Crossmeister 2009
Felix Rieckmann (U17)

Deutscher Crossmeister 2007
Julian Lehmann (U15)

Deutscher Crossmeister 2006
Jannick Geisler (U15) 


2. Platz DM Cross 2016
Jasper Pahlke (U15) 

2. Platz DM Cross 2013
Jannick Geisler (U23, MLP)

3. Platz DM Cross 2015
Louis Lex (U15)

3. Platz DM Cross Lorsch 2011
Julian Lehmann (U19)

3. Platz DM 4er-Mann-
schaftszeitfahren 2009 (U17)

3. Platz DM Cross 2007
Felix Rieckmann (U15)

4. Platz DM Straße 2007
Felix Rieckmann (U15)

5. Platz DM Cross 2015
Moritz Plambeck (U15)

5. Platz DM Cross Döhlau 2014
Lauritz Urnauer (U19)

5. Platz DM Cross 2009
Julian Lehmann (U17)

5. Platz DM Cross 2009
Jannick Geisler (U19)

5. Platz DM Cross 2007
Jannick Geisler (U17)

6. Platz DM Cross 2016
Jannick Geisler (Elite)

6. Platz DM Cross 2014
Jannick Geisler (U23)

6. Platz DM 4er-Mannschaft 2006 (U15)

7. Platz DM Cross 2016
Lucas Carstensen (U23, KED)

7. Platz DM Cross 2015
Lauritz Urnauer (U19)

7. Platz DM Cross 2012
Julian Lehmann (U23)

7. Platz DM Cross Lorsch 2011
Jannick Geisler (U23) 

8. Platz DM Cross 2015
Stephan Warda (Sen3)

8. Platz DM Cross 2006
Matthias Heine (U15)

9. Platz DM Cross 2016
Stephan Warda (Sen) 

9. Platz DM Cross 2012
Lucas Carstensen (U19)

9. Platz DM Cross 2012
Jannick Geisler (U23, Heizomat) 

10. Platz DM Cross 2015
Jannick Geisler (Elite)

10. Platz DM Cross 2014
Lucas Carstensen (U23)